First Phosphate Corp. hat einen weiteren wichtigen Baustein für die Finanzierungsstruktur rund um sein Bégin-Lamarche Phosphatprojekt in Québec hinzugefügt. Die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV), die offizielle Exportkreditagentur der Schweiz, hat ein Unterstützungsschreiben (Letter of Support) ausgestellt, das eine Finanzierungsunterstützung von rund 212,5 Mio. USD für Schweizer Maschinen, Ausrüstung, Waren und Dienstleistungen vorsieht, die für die Mine und die Verarbeitungsanlagen benötigt werden.
Das mögliche Volumen ist beträchtlich. Die Preliminary Economic Assessment (PEA) von 2024 veranschlagte die anfänglichen Investitionskosten (CAPEX) für die Mine und den Konzentrator von Bégin-Lamarche auf ca. 675 Mio. CAD. Eine potenziell von der SERV unterstützte Finanzierung von 212,5 Mio. USD (derzeit umgerechnet etwa 300 Mio. CAD) könnte damit einen erheblichen Bestandteil des späteren Baufinanzierungspakets des Projekts ausmachen. Die endgültigen CAPEX werden jedoch im Rahmen der laufenden Machbarkeitsstudie aktualisiert.
Die SERV ist bereit, Versicherungen oder Garantien zur Unterstützung einer Käuferkreditfinanzierung auf Basis eines angenommenen, förderfähigen Schweizer Exportvertrags im Volumen von 250 Mio. USD zu prüfen. Davon könnten ca. 212,5 Mio. USD bzw. 85% finanziert werden. Sollte das tatsächlich förderfähige Schweizer Beschaffungsvolumen höher ausfallen, könnte auch der Finanzierungsbetrag entsprechend steigen. Nach den geltenden OECD-Richtlinien könnte die SERV bis zu 95% des förderfähigen Finanzierungsbetrags absichern.
Die Finanzierung kann darüber hinaus förderfähige lokale Kosten, während der Bauphase kapitalisierte Zinsen sowie die Prämie der Exportkreditagentur umfassen.
In der Praxis rückt First Phosphate damit einen weiteren Schritt näher an den Punkt, an dem aus Projektentwicklung konkrete Projektumsetzung wird. Der Fokus verschiebt sich zunehmend von der Definition der Ressource hin zu der Frage, wie die Mine gebaut werden soll, wer die erforderliche Ausrüstung liefert und wie die Bauphase finanziert werden kann.
Dieser Übergang ist entscheidend. Bégin-Lamarche wird nicht mehr in erster Linie nur unter den Gesichtspunkten Geologie, Metallurgie und Ressourcenwachstum betrachtet. Das Projekt nimmt zunehmend die Form eines strategischen Industrieprojekts an, bei dem Beschaffung, Engineering, Bauplanung und Projektfinanzierung immer stärker in den Vordergrund rücken.
Die Finanzierung nimmt Form an
Die heutige Unterstützung aus der Schweiz steht nicht für sich allein. Im Verlauf des Jahres 2026 hat First Phosphate rund um Bégin-Lamarche eine zunehmend breit aufgestellte Gruppe aus staatlichen Förderstellen und Exportkreditpartnern aufgebaut:
- 16,7 Mio. CAD von der kanadischen Regierung: Ein nicht rückzahlbarer Beitrag über Natural Resources Canada zur Unterstützung technischer und ingenieurwissenschaftlicher Arbeiten, die für die Weiterentwicklung der Produktion von Phosphatkonzentrat in Batteriequalität erforderlich sind.
- Weitere 4,84 Mio. CAD an kanadischer Infrastrukturförderung: Die kanadische Regierung hat im Rahmen des First and Last Mile Fund von Natural Resources Canada zusätzliche nicht rückzahlbare Beiträge zugesagt, darunter ca. 3,07 Mio. CAD für Arbeiten an einer Stromübertragungsleitung und Umspannwerken sowie 1,77 Mio. CAD für die Planung und technische Ausarbeitung der Straßeninfrastruktur. Zusammen mit dem früheren Beitrag von 16,7 Mio. CAD beläuft sich die angekündigte Bundesförderung aus beiden Programmen auf ca. 21,54 Mio. CAD.
- Bis zu rund 275 Mio. CAD von Dänemarks EIFO: Der staatliche dänische Export and Investment Fund hat eine Absichtserklärung zur Unterstützung der Finanzierung von Ausrüstung und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Bégin-Lamarche-Mine abgegeben.
- Italienische und europäische Unterstützung für die nachgelagerte Weiterverarbeitung: Italiens SACE, Cassa Depositi e Prestiti und SIMEST haben gemeinsam mit dem Engineering-Konzern MAIRE Unterstützung für die geplante Phosphorsäureanlage am Port Saguenay signalisiert.
- Nun rund 212,5 Mio. USD von der Schweizer SERV: Auf Basis eines angenommenen förderfähigen Schweizer Exportvertrags über 250 Mio. USD ist die SERV bereit, eine Unterstützung von rund 85% dieses Betrags zu prüfen. Sollte das förderfähige Beschaffungsvolumen in der Schweiz höher ausfallen, könnte auch der Finanzierungsbetrag entsprechend steigen.
In ihrer Gesamtheit zeichnen diese Entwicklungen ein zunehmend koordiniertes Finanzierungsbild: Kanada unterstützt die Projektentwicklung und die notwendige Infrastruktur, während sich europäische Exportkreditagenturen darauf positionieren, Ausrüstung, Engineering und Bau zu unterstützen, während Bégin-Lamarche in Richtung Produktion voranschreitet.
Diese Diversifizierung könnte mit zunehmendem Projektfortschritt immer wertvoller werden, denn die Entwicklung großer Minenprojekte hängt nur selten von einer einzigen Finanzierungsquelle ab. Vielmehr übernehmen unterschiedliche Institutionen typischerweise verschiedene Bestandteile der gesamten Finanzierungsstruktur.
Noch wichtiger ist: First Phosphate baut seine Projektfinanzierungsstrategie nicht mehr um eine einzelne Kapitalquelle herum auf. Stattdessen entsteht schrittweise ein länderübergreifendes Finanzierungsgerüst für Bégin-Lamarche, bei dem unterschiedliche Staaten und Institutionen potenziell verschiedene Teile der Entwicklungskette unterstützen.
Risikominimierung auf mehreren Ebenen
Die jüngste SERV-Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem auch mehrere andere Bereiche der Entwicklung von Bégin-Lamarche parallel voranschreiten.
First Phosphate hat seinen Zugang zu den Kapitalmärkten verbessert, umfangreiche staatliche Unterstützung sowie Rückhalt durch Exportkreditagenturen erhalten und für Bégin-Lamarche den Filon-Förderstatus von Québec bekommen. Diese Initiative soll den Austausch mit den für Minengenehmigungen und Bewilligungsverfahren zuständigen Behörden und Regierungsstellen erleichtern.
Gleichzeitig wurde die Ressource deutlich erweitert und in höhere Vertrauenskategorien überführt. Dadurch verfügt First Phosphate über eine solidere geologische Grundlage für die Minenplanung und das Engineering auf Machbarkeitsniveau – und über eine höhere technische Planungssicherheit, die mit zunehmender Konkretisierung der Finanzierungsgespräche immer wichtiger wird.
Die bevorstehende Machbarkeitsstudie, die für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet wird, bleibt einer der wichtigsten nächsten Meilensteine. Sie soll den detaillierten Rahmen für Engineering, Investitions- und Betriebskosten liefern, der erforderlich ist, um die Gespräche mit Kreditgebern, Ausrüstungslieferanten und Exportkreditagenturen weiter voranzutreiben.
Doch die Abfolge wird zunehmend klar: Die Ressource ist inzwischen weitgehend definiert. Die Unterstützung im Genehmigungsprozess nimmt zu. Staatliche Fördermittel wurden gesichert. Kommerzielle Abnahmeverträge sind vorhanden. Und mehrere Exportkreditagenturen prüfen inzwischen, wie sie sich an der Finanzierung der Bauphase beteiligen könnten.
Genau dieser größere Zusammenhang macht die heutige SERV-Ankündigung besonders bedeutend.
Den Weg zur Produktion ebnen
In den vergangenen Jahren lag der Fokus der First-Phosphate-Story verständlicherweise vor allem darauf, Bégin-Lamarche genauer zu definieren: Die Lagerstätte zu erbohren, die Ressource zu vergrößern, die geologische Sicherheit zu erhöhen und nachzuweisen, dass das seltene magmatische Phosphat hochreines Material liefern kann, das für die LFP-Batterielieferkette geeignet ist.
Nun beginnt sich der Schwerpunkt zu verlagern: Es geht längst nicht mehr nur um die Frage, ob das Phosphat vorhanden ist. Zunehmend rücken die Fragen in den Mittelpunkt, wie die Mine gebaut werden soll, woher die benötigte Ausrüstung kommt und wie das für den Bau erforderliche Kapital zusammengestellt werden kann.
Ein Unterstützungsschreiben der SERV ist noch keine abgeschlossene Projektfinanzierung. Eine spätere Garantie- oder Versicherungslösung bleibt unter anderem von Due-Diligence-Prüfungen, Förderkriterien, der endgültigen Projektstruktur und entsprechenden Genehmigungen abhängig. Diese Einschränkung sollte jedoch nicht den Blick auf den übergeordneten Trend verstellen.
First Phosphate schafft rund um Bégin-Lamarche zunehmend jene Voraussetzungen, die typischerweise erforderlich sind, um ein großes Minenprojekt voranzubringen: Eine weitgehend definierte Ressource, staatliche Unterstützung, Fortschritte im Genehmigungsprozess, kommerzielle Vereinbarungen, Engineering-Partner und ein wachsendes Netzwerk an Exportkreditfinanzierungen.
Darin liegt die größere Bedeutung der heutigen Schweizer Ankündigung. Die 212,5 Mio. USD sind wichtig – vielleicht noch wichtiger ist jedoch, wofür sie stehen: Eine weitere bedeutende Institution positioniert sich im Hinblick auf den zukünftigen Bau von Bégin-Lamarche.
Mit jeder weiteren Regierung, Exportkreditagentur und jedem zusätzlichen Industriepartner, der sich rund um das Projekt positioniert, wird die geplante nordamerikanische Phosphat-zu-LFP-Lieferkette ein Stück weniger theoretisch und ein Stück greifbarer.
Unternehmensdetails
First Phosphate Corp.
1500 Royal Centre, 1055 West Georgia St.
Vancouver, B.C. V6E 4N7 Kanada
www.firstphosphate.com
ISIN: CA33611D1033 / CUSIP: 33611D102
Aktien im Markt: 189.144.530
Kanada-Symbol (TSX.V): PHOS
Aktueller Kurs: 1,91 CAD (15.09.2026)
Marktkapitalisierung: 362 Mio. CAD
USA-Symbol (Nasdaq): PHOS
Aktueller Kurs: 13,77 USD (15.09.2026)
Marktkapitalisierung: 261 Mio. USD
Hinweis: 10 PHOS-ADRs entsprechen 1 Stammaktie von First Phosphate.
Deutschland-Ticker / WKN: KD0 / A3DQCH
Aktueller Kurs: 1,19 EUR (16.08.2026)
Marktkapitalisierung: 225 Mio. EUR
Stephan Bogner
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Zukunftsgerichtete Aussagen in diesem Bericht umfassen Aussagen, Interpretationen, Schlussfolgerungen, strategische Beobachtungen und Kommentare zur Projektentwicklung in Bezug auf First Phosphate Corp., das Phosphatprojekt Bégin-Lamarche, die Strategie des Unternehmens zum Aufbau einer vertikal integrierten nordamerikanischen Lieferkette für Lithium-Eisenphosphat-(LFP)-Batteriematerialien sowie die mögliche Finanzierung und Entwicklung des Projekts. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Erwartungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung von Bégin-Lamarche durch die laufende Machbarkeitsstudie, Genehmigungsverfahren, Engineering, Infrastrukturentwicklung, Beschaffung, Projektfinanzierung, eine endgültige Investitionsentscheidung, den Bau und eine mögliche kommerzielle Produktion. Zukunftsgerichtete Aussagen betreffen ebenfalls die Preliminary Economic Assessment (PEA), die laufende Machbarkeitsstudie sowie anschließende Engineering-Arbeiten, einschließlich Annahmen zu Minendesign, Produktionsraten, Ausbeuten, Investitionskosten, Betriebskosten, Minenlaufzeit, Infrastrukturanforderungen und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Die in der PEA von 2024 geschätzten anfänglichen Investitionskosten von rund 675 Mio. CAD können erheblich von den Investitionskosten abweichen, die letztlich im Rahmen der Machbarkeitsstudie ermittelt werden. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Erwartungen im Zusammenhang mit dem Unterstützungsschreiben der Schweizerischen Exportrisikoversicherung (SERV). Die SERV hat erklärt, dass sie bereit ist, Versicherungen oder Garantien zur Unterstützung einer Käuferkreditfinanzierung auf Grundlage eines angenommenen förderfähigen Schweizer Exportvertrags im Wert von 250 Mio. USD zu prüfen, was einem indikativen Finanzierungsbetrag von rund 212,5 Mio. USD entspricht. Eine endgültige SERV-unterstützte Finanzierung bleibt von Due-Diligence-Prüfungen, Fördervoraussetzungen, dem tatsächlichen Beschaffungsvolumen, der Projektstruktur, den anwendbaren OECD-Richtlinien, Genehmigungen und verbindlichen Vertragsunterlagen abhängig. Das Unterstützungsschreiben stellt keine verbindliche Finanzierungszusage dar. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen ebenfalls Erwartungen hinsichtlich der Unterstützung durch weitere Exportkreditagenturen und staatliche Institutionen, darunter Dänemarks Export and Investment Fund (EIFO), Italiens SACE, Cassa Depositi e Prestiti (CDP), SIMEST sowie weitere potenzielle Finanzierungspartner. Absichtserklärungen, Interessenbekundungen und andere Formen der Unterstützung sind nicht mit einer verbindlichen Projektfinanzierung gleichzusetzen und führen möglicherweise nicht zu endgültigen Garantien, Krediten, Versicherungslösungen oder anderen Finanzierungsfazilitäten. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Erwartungen hinsichtlich der staatlichen Unterstützung Kanadas für Bégin-Lamarche, einschließlich des bereits angekündigten nicht rückzahlbaren Beitrags von 16,7 Mio. CAD sowie der zusätzlichen nicht rückzahlbaren Beiträge von 4,84 Mio. CAD für Stromübertragungs- und Straßeninfrastrukturmaßnahmen. Diese Beiträge unterliegen den jeweiligen Fördervereinbarungen, förderfähigen Ausgaben, Meilensteinen, Berichtspflichten und weiteren Bedingungen. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen ebenfalls Erwartungen hinsichtlich der geplanten Infrastruktur für Bégin-Lamarche, darunter Studien und die mögliche Entwicklung einer 161-kV-Stromübertragungsleitung, von Umspannwerken, Zufahrtsstraßen und Verkehrsanbindungen an bestehende regionale Infrastruktur sowie an den Port of Saguenay. Trassenführungen, Kosten, Zeitpläne und technische Ausgestaltung können sich im Zuge des Engineerings und der Genehmigungsverfahren ändern. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Erwartungen hinsichtlich des Filon-Unterstützungsstatus von Québec für Bégin-Lamarche und dessen möglicher Bedeutung für die Koordination mit Regierungsstellen und Behörden, die für Bergbaugenehmigungen und Bewilligungsverfahren zuständig sind. Der Filon-Status garantiert weder den Zeitpunkt noch die Erteilung oder den Ausgang einer Genehmigung oder regulatorischen Entscheidung. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen ebenfalls Erwartungen hinsichtlich der Mineralressource des Unternehmens, der Minenplanung, der metallurgischen Leistung, der Qualität des Phosphatkonzentrats sowie der Fähigkeit, hochreine Phosphatprodukte bereitzustellen, die für die LFP-Batterieindustrie geeignet sind. Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und verfügen nicht über eine nachgewiesene wirtschaftliche Abbauwürdigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen Erwartungen hinsichtlich kommerzieller Beziehungen, Abnahmevereinbarungen, Engineering-Partnerschaften, der Beschaffung von Ausrüstung sowie der möglichen Beteiligung mehrerer Regierungen, Exportkreditagenturen, Banken und Industriepartner an der künftigen Finanzierung und Entwicklung von Bégin-Lamarche. Risiken eines Projekts in der Entwicklungsphase: First Phosphate ist ein Rohstoffunternehmen in der Entwicklungsphase. Bégin-Lamarche befindet sich noch nicht in kommerzieller Produktion und es kann nicht gewährleistet werden, dass das Projekt letztlich finanziert, gebaut oder zu einer produzierenden Mine entwickelt wird. Vor einer möglichen Bau- oder Produktionsentscheidung sind noch umfangreiche Arbeiten erforderlich, darunter Machbarkeitsstudien, Engineering, Umweltprüfungen, Genehmigungsverfahren, Konsultationen, Infrastrukturplanung, Beschaffung, Finanzierung und kommerzielle Vereinbarungen. Risiken der PEA und der Machbarkeitsstudie: Die PEA ist vorläufiger Natur und umfasst abgeleitete Mineralressourcen, die geologisch als zu spekulativ gelten, um wirtschaftliche Annahmen anzuwenden, die eine Einstufung als Mineralreserven ermöglichen würden. Es kann nicht gewährleistet werden, dass die in der PEA enthaltenen Annahmen, wirtschaftlichen Kennzahlen, Produktionsprofile, Investitionskosten, Betriebskosten oder sonstigen Ergebnisse tatsächlich erreicht werden. Die laufende Machbarkeitsstudie kann zu wesentlich anderen Projektparametern führen, einschließlich Änderungen bei Investitionskosten, Betriebskosten, Minendesign, Produktionsraten, Infrastrukturanforderungen, Entwicklungszeitplan und Wirtschaftlichkeit. Risiken bei Exportkredit- und Projektfinanzierung: Die Unterstützung durch SERV, EIFO sowie weitere Exportkredit- oder staatliche Institutionen ist weiterhin indikativ und an Bedingungen geknüpft. Es kann nicht gewährleistet werden, dass diese Unterstützung zu einer endgültigen Finanzierung führt oder dass eine Finanzierung in den derzeit erwarteten Beträgen, Währungen, Strukturen oder zu den derzeit angenommenen Bedingungen verfügbar sein wird. Die Projektfinanzierung kann von zahlreichen Faktoren abhängen, darunter der Abschluss der Machbarkeitsstudie, Genehmigungen, Beschaffungsentscheidungen, der förderfähige Exportanteil, Due-Diligence-Prüfungen durch Kreditgeber, Rohstoffpreisannahmen, Bauverträge, Abnahmevereinbarungen, Marktbedingungen sowie die Fähigkeit des Unternehmens, die Bedingungen der finanzierenden Institutionen zu erfüllen. Die Beteiligung mehrerer potenzieller staatlicher oder exportkreditgestützter Finanzierungspartner beseitigt das Finanzierungsrisiko nicht und garantiert auch nicht, dass der gesamte Kapitalbedarf des Projekts ohne zusätzliches Eigenkapital, Fremdkapital oder andere Finanzierungsquellen gedeckt werden kann. Risiken bei staatlicher Förderung und Infrastruktur: Staatliche Beiträge und Förderprogramme können an Bedingungen, Meilensteine sowie Vorgaben zu förderfähigen Ausgaben, Berichterstattung und Compliance geknüpft sein. Fördermittel für Infrastrukturplanung oder Engineering garantieren nicht, dass Stromleitungen, Umspannwerke, Straßen oder andere Infrastruktur letztlich genehmigt, finanziert oder gebaut werden. Infrastrukturanforderungen, Trassen, Kosten, Eigentumsstrukturen und Zeitpläne können sich im Verlauf von Engineering und Genehmigungsverfahren wesentlich verändern. Genehmigungs- und regulatorische Risiken: Die Entwicklung von Bégin-Lamarche unterliegt weiterhin bundesstaatlichen, provinziellen und weiteren regulatorischen Genehmigungen, Umweltprüfungen, Konsultationen mit indigenen Gemeinschaften sowie weiteren Bewilligungsverfahren. Der Filon-Unterstützungsstatus von Québec kann die Koordination erleichtern, garantiert jedoch weder eine Genehmigung noch eine Beschleunigung einzelner regulatorischer Entscheidungen über die geltenden gesetzlichen und administrativen Verfahren hinaus. Kommerzielle und operative Risiken: Abnahmevereinbarungen, Lieferantenbeziehungen, Engineering-Partnerschaften und andere kommerzielle Vereinbarungen unterliegen der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Vertragspartner, vertraglichen Bedingungen, Produktspezifikationen, Qualifikationsanforderungen, Preisbildungsmechanismen und weiteren kommerziellen Faktoren. Die Entwicklung von Bégin-Lamarche unterliegt zudem Bau- und Beschaffungsrisiken, der Verfügbarkeit von Ausrüstung und Arbeitskräften, Inflation, Unterbrechungen von Lieferketten, Kostensteigerungen, Terminverzögerungen und weiteren Risiken, die für große Bergbau- und Industrieprojekte typisch sind. Kapitalmarktrisiken: Verweise auf die Nasdaq-Notierung von First Phosphate, die Kursentwicklung, Handelsvolumina, Marktkapitalisierung oder Anlegerbeteiligung sind ausschließlich historische Beobachtungen und kein Indikator für die zukünftige Entwicklung. 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