Heute verkündete Tocvan Ventures Corp. in einer Pressemitteilung die Entdeckung einer starken neuen oberflächennahen Silber-Gold-Zone. Die neue Zone liegt nur ca. 900 m östlich der geplanten Pilotanlage und etwa 1 km nordöstlich der etablierten Main Zone.
Das herausragende Ergebnis stammt aus Bohrloch JES-26-152. Dort wurden ab 27,5 m Bohrlochtiefe 9,2 m @ 0,43 g/t Gold und rund 110 g/t Silber durchschnitten, inklusive 1,5 m @ 2,2 g/t Gold und 581 g/t Silber. Noch bedeutender ist jedoch, dass dieser hochgradige Abschnitt innerhalb einer insgesamt 35,1 m mächtigen, direkt an der Oberfläche beginnenden Mineralisierungszone mit durchschnittlich 0,16 g/t Gold und 41,15 g/t Silber liegt.
Entscheidend ist dabei nicht nur der hohe Silbergehalt, sondern vor allem die Lage der Entdeckung: Unmittelbar neben bestehender Straßeninfrastruktur und in kurzer Transportdistanz zur genehmigten Pilotanlage, die sich aktuell im Bau befindet, wobei die erste Gold-Silber-Doré-Produktion für das 4. Quartal 2026 angestrebt wird.
Tocvan-CEO Brodie Sutherland betonte in der heutigen Pressemitteilung insbesondere die Kombination aus hochgradiger oberflächennaher Mineralisierung, bestehendem Straßenzugang und der Nähe zur im Bau befindlichen Pilotanlage:
„Wir sind von diesen Bohrergebnissen begeistert, die eine neue hochgradige Silber-Gold-Zone direkt an der Oberfläche bestätigen, nur 900 m östlich unserer genehmigten Pilotanlage. Der herausragende Abschnitt von 1,5 m mit 581 g/t Silber und 2,2 g/t Gold unterstreicht zusammen mit der beständigen oberflächennahen Mineralisierung in mehreren Bohrlöchern das große Potenzial dieses Gebiets. Während die Bauarbeiten in Richtung einer ersten Gold-Silber-Doré-Produktion im 4. Quartal 2026 voranschreiten, bietet diese Entdeckung eine ausgezeichnete Möglichkeit, unsere kurzfristigen Produktionspläne zu stärken und zugleich vom bestehenden Straßenzugang sowie den niedrigen Erschließungskosten zu profitieren. Wir sehen erhebliches Potenzial für eine weitere Ausdehnung entlang dieses Trends und freuen uns auf zusätzliche Bohrungen, um bei Gran Pilar weiteren Wert zu erschließen.“
Hochgradige Mineralisierung beginnt direkt an der Oberfläche
Die neue Zone wurde bislang mit 4 Bohrlöchern getestet, wobei 3 Bohrungen bedeutende oberflächennahe Mineralisierung durchschnitten. Die heute veröffentlichte vollständige Ergebnistabelle zeigt, dass die mineralisierten Abschnitte deutlich breiter sind als die ursprünglich hervorgehobenen Kernzonen. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
JES-26-148: 38,1 m @ 0,13 g/t Gold + 16,72 g/t Silber ab Oberfläche
inklusive 4,6 m @ 0,49 g/t Gold + 85,6 g/t Silber
JES-26-150: 29 m @ 0,1 g/t Gold + 16,64 g/t Silber ab Oberfläche
inklusive 4,6 m @ 0,52 g/t Gold + 98,12 g/t Silber
JES-26-152: 35,1 m @ 0,16 g/t Gold + 41,15 g/t Silber ab Oberfläche
inklusive 9,2 m @ 0,43 g/t Gold + 109,68 g/t Silber und darin 1,5 m @ 2,16 g/t Gold + 581 g/t Silber
Besonders bemerkenswert ist, dass 3 von 4 Bohrungen historische Untertagebaue durchschnitten und deshalb vorzeitig beendet werden mussten. Die alten Arbeiten zeigen, dass frühere Bergleute die mineralisierten Strukturen bereits erkannt und lokal verfolgt hatten. Gleichzeitig bedeutet der vorzeitige Bohrabbruch, dass Teile des Systems bislang noch nicht vollständig getestet wurden.
Vollständige Bohrergebnisse der heutigen Pressemitteilung
Die heutigen Bohrergebnisse deuten damit nicht auf einen einzelnen isolierten Hochgradtreffer hin. Vielmehr zeigen mehrere Bohrungen breite, direkt an der Oberfläche beginnende Silber-Gold-Zonen, innerhalb derer lokal deutlich höhergradige Abschnitte auftreten. Der Spitzenwert von 581 g/t Silber ist somit Teil einer wesentlich größeren mineralisierten Hülle.
Der Standort könnte wichtiger sein als der einzelne Spitzentreffer
Ein Bohrergebnis von 581 g/t Silber zieht naturgemäß Aufmerksamkeit auf sich. Für die weitere Entwicklung von Gran Pilar könnte die strategische Lage der Entdeckung jedoch mindestens ebenso bedeutend sein.
Die neue Zone befindet sich nur 900 m von der im Bau befindlichen Pilotanlage entfernt. Durch den bestehenden Straßenzugang und die kurze Entfernung zur Pilotanlage ergeben sich kurze Transportwege und vergleichsweise geringe zusätzliche Erschließungskosten.
Tocvan errichtet eine genehmigte Pilotanlage zur Verarbeitung von zunächst 50.000 t Erzmaterial. Die Anlage soll dem Unternehmen ermöglichen, die Gewinnung von Gold und Silber unter realen Betriebsbedingungen zu testen, die metallurgischen Parameter zu optimieren und die wirtschaftlichen Grundlagen für eine größere zukünftige Produktion zu schaffen.
Sollte sich die neue Zone durch weitere Bohrungen als kontinuierlich, ausreichend mächtig und metallurgisch geeignet erweisen, könnte sie perspektivisch zusätzliches oberflächennahes Erzmaterial für die Pilotanlage oder spätere Betriebsphasen liefern. Auch das Management sieht darin ausdrücklich die Möglichkeit, die kurzfristigen Produktionspläne zu verbessern, weist jedoch noch keine konkrete Einbindung der neuen Zone in die erste Pilotkampagne aus.
Mineralisierung wird nach Norden stärker
Nach Angaben des Unternehmens nimmt die Mineralisierung in nördlicher Richtung an Stärke zu. Gleichzeitig stimmt die Zone mit einer ausgeprägten geochemischen Bodenanomalie überein.
Diese Kombination ist für die weiteren Bohrungen besonders interessant. Bohrungen bestätigen die Mineralisierung im Untergrund, während die Bodenchemie darauf hinweist, dass sich das System entlang des Trends möglicherweise weiter fortsetzt. Die bisher veröffentlichten Ergebnisse könnten daher lediglich einen ersten Ausschnitt einer größeren Struktur darstellen. Anschlussbohrungen sollen nun prüfen, ob sich die neue Zone entlang des Trends weiter fortsetzt und verbreitert.
Die auf der Projektkarte dargestellte Lage zeigt, dass sich die neue Entdeckung zwischen der Main Zone und den weiter östlich bzw. nordöstlich gelegenen Explorationszielen befindet. Die Karte zeigt zudem, dass die neue Zone innerhalb eines größeren strukturellen Korridors liegt, der sich zwischen der Main Zone, dem El Mosquite Ziel und den noch wenig getesteten östlichen Zielgebieten erstreckt.
Gran Pilar entwickelt sich damit zunehmend von einem einzelnen bekannten Vorkommen zu einem größeren mineralisierten System mit mehreren Zonen rund um die geplante Pilotinfrastruktur.
Silber gewinnt zunehmend an Bedeutung
Gran Pilar wurde vom Markt bislang überwiegend als Goldprojekt wahrgenommen. Die jüngsten Ergebnisse unterstreichen jedoch erneut, dass Silber einen bedeutenden Bestandteil des Systems darstellt.
Bereits frühere Bohrungen lieferten breite oberflächennahe Silberzonen. Nun kommt eine neue, räumlich getrennte Struktur mit hochgradigen Silberwerten hinzu. Der Spitzenabschnitt von 581 g/t Silber entspricht rund 18,7 Unzen Silber pro Tonne. Zusammen mit 2,17 g/t Gold handelt es sich um einen ausgesprochen hochgradigen Silber-Gold-Abschnitt.
Die Bohrergebnisse zeigen zugleich, dass Silber nicht nur in schmalen Hochgradadern vorkommt. In JES-26-152 wurden ab Oberfläche 35,1 m mit durchschnittlich 41,15 g/t Silber durchschnitten, während JES-26-148 und JES-26-150 über 38,1 m bzw. 29 m durchgehend anomale Silbergehalte lieferten.
Von der Entdeckung zur möglichen Produktionsquelle
Tocvan verfolgt bei Gran Pilar 2 Ziele parallel: Das Unternehmen erweitert das bekannte mineralisierte System durch umfangreiche Bohrungen und treibt gleichzeitig die Pilotmine voran.
Diese Kombination unterscheidet Gran Pilar von einem klassischen Explorer: Neue Entdeckungen werden nicht nur im Hinblick auf eine langfristige Ressourcenerweiterung bewertet, sondern zugleich im Kontext einer bereits genehmigten und im Aufbau befindlichen Pilotanlage.
Nach derzeitiger Planung soll die erste Gold-Silber-Doré-Produktion im 4. Quartal 2026 beginnen. Die neue Zone liegt somit nicht in einem weit entfernten Teil des mehr als 21 km² großen Projektgebiets, sondern unmittelbar im Umfeld der geplanten operativen Infrastruktur.
Das bedeutet nicht, dass das neu entdeckte Material automatisch in der ersten Produktionskampagne verarbeitet wird. Dafür sind zusätzliche Bohrungen, geologische Modellierung, metallurgische Untersuchungen und technische Bewertungen notwendig. Die kurze Distanz zur Anlage eröffnet Tocvan jedoch eine Option, die bei einer weiter entfernten Entdeckung nicht bestehen würde.
Neben der oberflächennahen Silber-Gold-Zone lieferte JES-26-152 bei 242,5 m Bohrlochtiefe einen weiteren Abschnitt von 1,5 m @ 2,88 g/t Gold und 2 g/t Silber. Derzeit ist noch unklar, ob dieser tiefere Treffer unmittelbar mit der neuen oberflächennahen Zone zusammenhängt. Er zeigt jedoch, dass das Gebiet auch in größerer Tiefe goldführende Strukturen enthält.
Gran Pilar wächst über die Main Zone hinaus
Die Main Zone bleibt der am intensivsten explorierte Bereich des Projekts. Die aktuellen Ergebnisse zeigen jedoch erneut, dass das Potenzial von Gran Pilar deutlich über diese historische Kernzone hinausgeht.
Die neue Entdeckung liegt rund 1 km nordöstlich der Main Zone. Weitere Zielgebiete befinden sich noch weiter östlich und nördlich.
Das Unternehmen verfügt damit über mehrere Hinweise auf ein möglicherweise großflächiges epithermales Gold-Silber-System: Oberflächennahe Bohrergebnisse, hochgradige Aderabschnitte, historische Untertagebaue, geochemische Bodenanomalien und geophysikalisch definierte Strukturen.
Mit jeder neuen Entdeckung verdichtet sich das Bild eines Projekts, dessen mineralisierte Ausdehnung noch längst nicht vollständig erfasst ist.
Fazit
Der hochgradige Abschnitt von 1,5 m @ 581 g/t Silber und 2,17 g/t Gold ist das aufmerksamkeitsstärkste Ergebnis des neuen Bohrprogramms.
Der Blick allein auf diesen Spitzenwert greift jedoch zu kurz: Die eigentliche Bedeutung der heutigen News liegt darin, dass Tocvan in mehreren Bohrungen breite, direkt an der Oberfläche beginnende Silber-Gold-Mineralisierung nachgewiesen hat.
JES-26-152 durchschnitt ab Oberfläche 35,1 m @ 0,16 g/t Gold und 41,15 g/t Silber, während auch JES-26-148 und JES-26-150 über 38,1 m bzw. 29 m breite mineralisierte Abschnitte lieferten. Die Zone liegt nur 900 m von der geplanten Pilotanlage entfernt, scheint sich nach Norden zu verstärken und stimmt mit einer ausgeprägten geochemischen Bodenanomalie überein. Weitere Bohrungen müssen nun zeigen, wie groß und kontinuierlich dieses neue System tatsächlich ist.
Mit den heutigen Ergebnissen liefert Tocvan nicht nur einen weiteren hochgradigen Bohrtreffer. Das Unternehmen identifiziert möglicherweise eine neue, infrastrukturell günstig gelegene Quelle oberflächennaher Silber-Gold-Mineralisierung, die nach Einschätzung des Managements das Potenzial besitzt, die kurzfristigen Produktionspläne bei Gran Pilar zu unterstützen.
Weitere Bohrungen müssen nun zeigen, wie weit sich die Zone entlang des Streichens, nach Norden und in die Tiefe fortsetzt. Sollte Tocvan die breiten oberflächennahen Abschnitte bestätigen und miteinander verbinden können, könnte sich die neue Entdeckung zu einem wichtigen Bestandteil des wachsenden Gran Pilar Projekts entwickeln.
Unternehmensdetails
Tocvan Ventures Corp.
Suite 1150 Iveagh House
707 – 7th Avenue S.W.
Calgary, Alberta, Kanada T2P 3H6
Telefon: +1 403 668 7855
Email: bsutherland@tocvan.ca (Brodie Sutherland)
www.tocvan.com
ISIN: CA88900N1050
Aktien im Markt: 78.735.014
Kanada Symbol (CSE): TOC
Aktueller Kurs: 0,58 CAD (22.07.2026)
Marktkapitalisierung: 46 Mio. CAD
Deutschland Symbol / WKN (Tradegate): TV3 / A2PE64
Aktueller Kurs: 0,358 EUR (22.07.2026)
Marktkapitalisierung: 28 Mio. EUR
Stephan Bogner
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Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf: Die Interpretation, Bedeutung und mögliche Ausdehnung der neu entdeckten oberflächennahen Silber-Gold-Zone rund 900 m östlich der geplanten Pilotanlage auf dem Gran Pilar Gold-Silber-Projekt; die Annahme, dass die bisher veröffentlichten Bohrergebnisse ein zusammenhängendes, robustes und potenziell erweiterbares mineralisiertes Gangsystem darstellen könnten; die mögliche Kontinuität, Mächtigkeit, Geometrie und wirtschaftliche Bedeutung der Mineralisierung entlang des Streichens, nach Norden und in die Tiefe; die Interpretation der historischen Untertagebaue, geochemischen Bodenanomalien, geophysikalischen Strukturen und tieferen Goldabschnitte; die Durchführung und die Ergebnisse weiterer Anschluss-, Erweiterungs- und Definitionsbohrungen; mögliche Ressourcenerweiterungen oder die zukünftige Abgrenzung einer Mineralressource; die potenzielle Einbindung der neu entdeckten Mineralisierung in zukünftige Abbau-, Materialtransport-, Aufbereitungs- oder Produktionspläne; mögliche kurze Transportwege, geringe zusätzliche Erschließungsanforderungen und betriebliche Synergien aufgrund der Nähe zur bestehenden Straßeninfrastruktur und zur genehmigten Pilotanlage; die geplante Errichtung, Fertigstellung, Inbetriebnahme und den Betrieb der vollständig genehmigten 50.000-Tonnen-Haufenlaugungs-Pilotanlage einschließlich der zugehörigen Aufbereitungs- und Prozessanlagen; die angestrebte erste Gold-Silber-Doré-Produktion im 4. 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