Es geht ein Gespenst um in der Welt â das Schreckgespenst der Inflation.
WĂ€hrend letztes Jahr die Coronakrise mitsamt LieferengpĂ€ssen fĂŒr den âtemporĂ€renâ Inflationsschub verantwortlich gemacht wurde, ist es nun der Krieg in der Ukraine in Verbindung mit hohen Energiepreisen.
Das ifo Institut erwartet eine âlangfristig erhöhte Inflationsrate fĂŒr Deutschlandâ und schrieb am 8. MĂ€rz 2022: âEs mehren sich die Anzeichen, dass die erhöhte Inflation lĂ€nger anhĂ€lt als ursprĂŒnglich von den meisten Ăkonominnen und Ăkonomen sowie den Mitgliedern der Zentralbanken erwartet.â
Auch die EuropĂ€ische Zentralbank hat zuletzt eingestanden, dass die höheren Inflationsraten lĂ€nger andauern als ursprĂŒnglich gedacht: âDas liegt vor allem an den Energiepreisen und den LieferengpĂ€ssenâ, wird EZB-Chefvolkswirt Philip Lane in einem Artikel der FAZ vom 1. MĂ€rz 2022 zitiert.
Der Inflations-Spuk wird wohl doch nicht so schnell wieder vorbei sein!
Das wird Auswirkungen auf Vermögen und Einkommen haben, denn die Energiepreise dĂŒrften auf hohem Niveau verharren und viele GĂŒter des Alltags dadurch noch merklich verteuern. Heizöl ist bereits um 37,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat teurer geworden, die Preise fĂŒr Kraftstoffe sind um 23,9 % gestiegen, wĂ€hrend sich die fĂŒr GemĂŒse um 4,2 % und Damenbekleidung um 3,9 % erhöhten. Sollte sich der Trend hoher Energiepreise verstetigen, ist zu erwarten, dass sich die Inflationsrate in Deutschland wĂ€hrend des Jahres weiter intensivieren wird.
Lag die offizielle Inflationsrate in Deutschland im Januar bei 4,9 %, so erhöhte sie sich im Februar auf 5,1 % (Wirtschaftswoche, 11.03.22). Unter der Annahme einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 5,1 % in den kommenden Jahren, wĂŒrde das ganz konkret bedeuten:
- Nach 8 Jahren hat ein 100-Euro-Geldschein nur noch eine Kaufkraft von 67,17 Euro. Sie können sich Ende 2029 also 1/3 weniger kaufen wie noch heute.
- Nach 14 Jahren ist nur noch die HĂ€lfte der Kaufkraft ĂŒbrig.
Eine wahrlich schlechte Performance! Hinzu kommt, dass die offizielle Inflationsrate oftmals nicht das Preisempfinden der Bevölkerung widerspiegelt: Die gefĂŒhlte Inflation ist vielerorts deutlich höher.
Wenn immer mehr Geld in Umlauf gebracht wird und das GĂŒterangebot nicht entsprechend wĂ€chst, sondern sogar aufgrund aktueller LieferengpĂ€sse schrumpft, dann ist die unausweichliche Folge: massiv steigende Preise. Steigende Löhne wirken wie Ăl auf das Feuer der Inflation und werden das Niveau der Lohn-Preis-Spirale weiter anfachen.
âDie liebe Inflationâ
Bei einer Inflation gibt es neben Verlierern (Sparer, Konsumenten, Arbeitnehmer etc.) aber auch Gewinner (Staat, Schuldner, EigentĂŒmer physischen Vermögens). In diesem Zusammenhang fĂŒhrt die Deutsche Bundesbank aus:
âAls die galoppierende Inflation 1923 zur Hyperinflation wurde, verlor das Geld seine Funktion als allgemeines Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel. Die Regierung leitete eine WĂ€hrungsreform ein; im November 1923 wurde die Mark von der Rentenmark abgelöst. Die Inflation entwertete praktisch vollstĂ€ndig alle Geldschulden und Geldvermögen, die auf Mark gelautet hatten. Am meisten profitierte davon der Staat: Die gesamten deutschen Kriegsschulden in Höhe von 154 Milliarden Mark beliefen sich am Tag der EinfĂŒhrung der Rentenmark auf gerade einmal 15,4 Pfennige.â
Wie Sie sich vor Inflation schĂŒtzen können
Die einzige Möglichkeit, sich vor der Inflation zu schĂŒtzen, ist ein Investment in Anlagen, die eine höhere Rendite erzielen als die Inflationsrate.
Physische Edelmetalle haben wÀhrend inflationÀren Zeiten in der Vergangenheit stets bewiesen, wie effektiv Gold und vor allem Silber gegen Geldentwertung eingesetzt werden können.
Ende der 1970er Jahre konnten die Zentralbanken die Inflation, die aufgrund von Ălpreisschocks (d.h. stark steigende Energie- und folglich auch GĂŒterpreise) entstanden ist, unter Kontrolle bringen, indem einfach die Zinsen ĂŒber die Inflationsrate angehoben wurden.
Doch was damals noch möglich war, ist heute nur noch Wunschdenken. Eine starke Zinserhöhung hĂ€tte massenhafte Unternehmensinsolvenzen und Probleme bei der Staatsfinanzierung zur Folge. Die Wirtschaft wĂŒrde einbrechen, viele Menschen wĂŒrden ihren Job verlieren, wĂ€hrend das GĂŒterangebot weiter schrumpft. Noch höhere Inflationsraten wĂ€ren wohl die Folge!
In den 1970er Jahren war der Verschuldungsgrad in der Privatwirtschaft und in den Staatshaushalten so gering, dass schlicht und ergreifend höhere Zinsen den Inflationsspuk beenden konnten.
Doch heute ist der Verschuldungsgrad staatlicher und privatwirtschaftlicher Akteure weltweit derart hoch, dass steigende Zinsen unweigerlich zu einem Massenbankrott fĂŒhren wĂŒrden. Auch wenn die Zentralbanken dieses Jahr die Zinsen leicht anheben, so wird dieser Schritt wohl nicht ausreichen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Ein Zinsanstieg ĂŒber die Inflationsrate von aktuell 5,1 % wĂŒrde zunĂ€chst eine schweren Rezession und anschlieĂend eine wirtschaftliche Depression auslösen. Dann doch lieber âdie liebe Inflationâ, die in den Medien bereits als âsolidarischer Aktâ vermarktet wird.
Stellen Sie sich also auf anhaltend hohe Inflation ein: Mit Silber auf der sicheren Seite
WÀhrend der Inflation in den 1970er Jahren konnte sich der Goldpreis verachtzehnfachen (Faktor 18), wÀhrend der Silberpreis um den Faktor 39 angestiegen ist. Die Wertsteigerung von Silber war also mehr als doppelt so hoch wie bei Gold:
Zwischen 2000 und 2012 hat sich der Goldpreis versechsfacht (Faktor 6), wÀhrend sich Silber im gleichen Zeitraum um den Faktor 11 verteuerte und damit eine fast doppelt so hohe Rendite erzielte.
Da Silber im Verlauf eines Edelmetall-Bullenmarktes typischerweise stĂ€rker als Gold ansteigt, haben wir unseren Anlagefokus aktuell auf Silber ausgerichtet. Erst wenn sich das Gold-Silber-PreisverhĂ€ltnis (âRatioâ) in Zukunft korrigiert hat, ist ein âSwitchingâ von Silber zu Gold empfehlenswert. Momentan ist Silber allerdings das Edelmetall der Stunde, weil Gold vergleichsweise teuer bzw. Silber relativ unterbewertet ist.
Greifen Sie zu und nutzen Sie die Chance, solange das Gold-Silber-PreisverhĂ€ltnis noch gĂŒnstig ist. Denn keiner kann seriös sagen, wann wir auch LieferengpĂ€sse bei Silber sehen werden.
Wie kauft man gĂŒnstig Edelmetalle und lagert diese sicher?
Die Elementum Deutschland GmbH mit Sitz in Sindelfingen ist auf den Handel mit physischen Edelmetallen spezialisiert. Kunden, die bei Elementum Deutschland (oder einer der weiteren nationalen Elementum-Gesellschaften in fĂŒnf europĂ€ischen LĂ€ndern) Edelmetalle erwerben, können diese im renommierten Hochsicherheitslager im St. Gotthard-Massiv in der Schweiz bei der Elementum International AG einlagern lassen.
NatĂŒrlich haben Sie auch die Möglichkeit, Gold und Silber direkt zu erwerben und sich an Ihre Wunschadresse liefern zu lassen. Doch gerade bei Silber bietet die Einlagerung im sog. Offenen Zollfreilager am Gotthard entscheidende steuerliche Vorteile:
- Beim Kauf und Verkauf entfĂ€llt die in Deutschland ĂŒbliche Mehrwertsteuer von 19% vollstĂ€ndig â ein erheblicher Preisvorteil, der Ihnen faktisch 19% mehr Silber fĂŒr Ihr Geld sichert.
- Wenn Sie Ihr Silber im Zollfreilager aufbewahren, können Sie es spĂ€ter jederzeit wieder direkt an die Elementum Deutschland GmbH verkaufen â ohne bĂŒrokratischen Aufwand und ebenfalls ohne Mehrwertsteuerpflicht, da der Handel innerhalb des Zollfreilagers erfolgt.
- Die Mehrwertsteuer wird nur dann fĂ€llig, wenn Sie das eingelagerte Silber physisch entnehmen â entweder durch persönliche Abholung (nach vorheriger Anmeldung) oder durch Versand an Ihre Anschrift.
Mehr Silber, mehr Rendite
Dank der zollfreien Lagerung erhalten Sie beim Kauf 19% mehr physisches Silber. Diese zusĂ€tzliche Menge nimmt bei einem Silberpreis-Anstieg ebenfalls an der Wertentwicklung teil â ein Hebeleffekt, der Ihre Renditechancen deutlich verbessert.
Ăber Elementum
Elementum ist ein inhabergefĂŒhrtes Familienunternehmen in zweiter Generation. Vertrauen, BestĂ€ndigkeit und langfristiges Denken stehen im Mittelpunkt unserer Philosophie. Der Verwaltungsrat der Elementum International AG setzt sich aus international renommierten Experten der Geld- und EdelmetallmĂ€rkte zusammen â darunter Volkswirte, Analysten, Hochschulprofessoren und Edelmetallspezialisten. Diese fundierte Expertise bildet das RĂŒckgrat unseres Handelns â fĂŒr Ihre Sicherheit, Ihr Vermögen und Ihre Zukunft.
Ăber den Autor
Stephan Bogner
GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Elementum International AG
Stephan Bogner, Diplom-Kaufmann, studierte Wirtschaft an der ISM Dortmund und schrieb die erste Diplomarbeit der Hochschule ĂŒber Edelmetalle als Inflationsschutz. Nach Studienaufenthalten in GroĂbritannien und Australien sowie Berufserfahrung in Dubai ĂŒbernahm er 2012 die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Elementum International AG in der Schweiz. Seine Expertise in Edelmetallen prĂ€gt die Unternehmensentwicklung maĂgeblich.
Kontakt
Rockstone News & Research
Stephan Bogner (Dipl. Kfm., FH)
MĂŒligĂ€ssli 1, 8598 Bottighofen
Schweiz
Telefon: +41-71-5896911
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